Elverfeldt fordert zielgerichtete Investition für mehr Klimaschutz im Wald

Die Familienbetriebe Land und Forst haben die Bundesregierung aufgefordert, die über den Emissionshandel eingenommenen Gelder zielgerichtet für Klimaschutzmaßnahmen in den deutschen Wäldern einzusetzen. Der Verband wies heute darauf hin, dass die beim Umweltbundesamt (UBA) angesiedelte deutsche Emissionshandelsstelle für 2021 Rekordeinnahmen aus den CO2-Zertifikatehandel prognostiziere. Hinzu kämen 7,4 Mrd Euro aus der nationalen CO2-Bepreisung.
Für den Vorsitzenden der Familienbetriebe Land und Forst, Max von Elverfeldt, steht es damit "schwarz auf weiß", dass der Einstieg in die CO2-Bepreisung enorme Spielräume schaffe, um aktiven Klimaschutz wie den der Wälder zu honorieren. Ihm zufolge stellt die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder sicher, dass Wald und Holzprodukte dauerhaft Kohlenstoff speichern und der Atmosphäre CO2 entziehen können. Damit würden jedes Jahr 14 % der nationalen Emissionen kompensiert.

"Wenn die kommende Bundesregierung die CO2-Senke Wald und Holz erhalten will, muss sie diese Leistung honorieren", betonte von Elverfeldt. Die Finanzierung aus den CO2-Einnahmen im Energie- und Klimafonds (EKF) ist nach seinem Dafürhalten "logisch und möglich", zumal ein solches Modell nur 5 % des Volumens des EKF beanspruchen würde. "Das muss uns der Wald wert sein", so der Vorsitzende der Familienbetriebe Land und Forst. AgE


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