Getreide und Ölsaaten

Nach einem volatilen Verlauf fanden auch beim gestrigen Handel die Getreidekurse keine einheitliche Richtung. Während die Weizenkurse durch die verbesserten Wetteraussichten unter Druck geraten zeigen sich auch die Maisfutures immer wieder mit gemischten Vorzeichen. Vor allem der nächste Woche erscheinende Report des USDA zu den Anbauflächen könnten den Kursen vorerst wieder eine Richtung weisen. Zu den preissteigernden Faktoren zählen die globale Nachfrage,Logistik-Probleme und steigende Corona Infektionen. Zu den preissenkenden Faktoren gehören die verbesserten Ernteprognosen und der weiter anziehende US Dollar.
Mit den schwachen Vorgaben der US-Märkte schafften es die Rapskontrakte nicht länger sich in der Gewinnzone zu behaupten. Insgesamt steht der Markt deutlich unter Druck. Sollten sich die Prognosen der Marktteilnehmer bei dem kommenden USDA-Report bestätigen könnte dies den Druck nochmals erhöhen. Zeitgleich ist die Ernte in Brasilien immer noch nicht abgeschlossen und bremst die Verluste immer wieder aus. Preissteigernd wirkt hier ebenfalls die globale Nachfrage sowie Logistik Probleme und ein neues Umweltprogramm in den USA. Preissenkende Faktoren sind die Prognosen einer Anbauflächenerweiterung, der schwächelnde Rohölmarkt und die steigenden Ernteprognosen in den USA. ZMP


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