Kartoffeln und Getreide

Die Hoffnungen auf baldige Lockerungen schwinden mit den wieder stark steigenden Corona-Infektionen. Auch scheint die Aussicht auf Großveranstaltungen und Reisen wieder weiter weg gerückt zu sein. Das ist auch auf dem Kartoffelmarkt zu spüren. Nach einer kurzen Euphorie sind die Marktteilnehmer wieder deutlich zurückhaltender und gehen kein Risiko ein. Das ist auch beim Index zu spüren, der erneut einen Euro nachgeben musste. Bei den Speiseknollen laufen die Ostergeschäfte an und somit hoffen viele Marktteilnehmer, dass der Markt dadurch spürbare Impulse bekommt. Ob sich dies bewahrheitet wird sich in den kommenden Tagen und Wochen zeigen.
Zu den preissteigernden Faktoren zählen das anlaufende Ostergeschäft und die kleineren Anbauflächen. Zu den preissenkenden Faktoren gehören der fehlende Bedarf an Verarbeitungskartoffeln und die schwindende Hoffnung auf Lockerungen der Corona Maßnahmen.

Nach einer volatilen Woche mussten die Getreidemärkte auch kurz vor dem Wochenende erneut nachgeben. Besonders die Wetterprognosen in den kommenden Tagen liegt im Fokus der Marktteilnehmer und könnte sich die Stimmung an der Börse auswirken. Zeitlgeich ziehen die Exportgeschäfte wieder an und könnten sich den verbesserten Ertragsprognosen entgegen stellen.

Zu den preissteigernden Faktoren zählen die anziehendenden Exportgeschäfte, die Logistik Probleme und die schleppende Maisaussaat. Preissenkend wirken sich die schwachen Rohölmärkte, der stärkere US Dollar und die verbesserten Wetterprognosen in den USA aus.


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