Anbau zur Ernte 2020 etwas ausgeweitet

Die Landwirte in Deutschland haben den Anbau von nachwachsenden Rohstoffen 2020 im Vorjahresvergleich etwas vergrößert. Wie die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) heute in Gülzow mitteilte, belief sich das betreffende Areal im vergangenen Jahr auf schätzungsweise 2,577 Mio ha; das waren 28 000 ha oder 1,1 % mehr als 2019. Der 2016 erreichte Rekord von gut 2,75 Mio ha wurde allerdings weiterhin deutlich verfehlt.
Der FNR zufolge entfiel der größte Anteil der Anbaufläche von nachwachsenden Rohstoffen erneut auf die Energiepflanzen für Biogasanlagen mit 1,55 Mio ha, nach 1,58 Mio ha zur Ernte 2019. Der Maisanteil auf dieser Fläche lag weiterhin bei fast zwei Dritteln. Auch bei den sonstigen Biogasenergiepflanzen Getreide, Gräser, Zuckerrüben und Durchwachsene Silphie gab es kaum Veränderungen.

Auf dem zweiten Platz bei nachwachsenden Rohstoffe rangierte laut FNR bezogen auf die Fläche im Berichtsjahr der Raps für Biodiesel mit schätzungsweise 575 000 ha; das waren zwar 61 000 ha mehr als 2019, aber noch 14 000 ha weniger als 2018. Der Anbauumfang von Pflanzen für Bioethanol ging indes um 7 500 ha auf 207 000 ha zurück, der von Pflanzen für die Erzeugung von Industriestärke um 5 000 ha auf 113 000 ha. Dagegen wurde die Rapsfläche für technisches Rapsöl um 9 000 ha auf 83 000 ha ausgeweitet.

Wie die Fachagentur außerdem berichtete, blieb der Anbau von Arznei- und Faserpflanzen 2020 mit etwa 12 000 ha im Vorjahresvergleich stabil, ebenso wie die Flächen von Festbrennstoffen vom Acker wie Miscanthus und schnellwachsende Baumarten mit 11 200 ha. Dagegen wurde das Areal für Industriezucker um 600 ha auf 10 400 ha eingeschränkt. AgE


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