EU-Kommission startet Konsultation zur Lebensmittelversorgung

Die Europäische Kommission hat zur Teilnahme an einer Konsultation aufgerufen, deren Ergebnisse bei der Erstellung eines Notfallplans zur Gewährleistung der EU-weiten Nahrungsmittelversorgung in Krisenzeiten dienen sollen. Wie die Behörde heute in Brüssel mitteilte, besteht bis zum 26. April die Möglichkeit, Kommentare zu Form, Art und Umfang des Plans abzugeben. Zur Teilnahme an der Konsultation sind Hersteller, Verarbeiter, Händler oder Transportunternehmen, die an der Lebensmittelversorgungskette beteiligt sind, sowie Verbraucher und nationale Behörden aufgerufen. Ziel des Plans sei es, die Koordinierung europäischer Reaktionen auf Krisen des EU-Lebensmittelsystem zu verbessern und die Ernährungssicherheit in der Gemeinschaft so zu gewährleisten. Dazu werde der neue Notfallplan eine Reihe von Regeln enthalten, die in Krisenzeiten einzuhalten seien. Ferner plant die Kommission die Einrichtung eines Forums zur gemeinsamen Bekämpfung einer Lebensmittelkrise, an dem die Mitgliedstaaten und verschiedene Sektoren, darunter die Landwirtschaft, beteiligt sein sollen.

Laut den Brüsseler Beamten soll es sich um ein ständiges Forum handeln, im Rahmen dessen Maßnahmen koordiniert, der Austausch über bewährte Verfahren gefördert sowie mögliche Bedrohungen und Risiken für die Lebensmittelversorgung bewertet werden. Im Einklang mit den Zielen des Green Deal und speziell der Farm-to-Fork-Strategie würden eine verbesserte ökologische, wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit beziehungsweise ein widerstandsfähigeres europäisches Lebensmittelsystem angestrebt. AgE


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