Lebensmittel zum Jahresauftakt um gut 2 Prozent teurer

Zum Jahresauftakt 2021 hat sich der Anstieg der Lebensmittelpreise in Deutschland verstärkt, was in Teilen auf die wieder höheren Mehrwertsteuersätze zurückzuführen ist. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute mitteilte, lagen die Preise für Nahrungsgüter im Januar im Mittel um 2,2 % über dem Niveau des ersten Monats von 2020. Im Dezember hatte sich das Plus auf lediglich 0,5 % belaufen, im Jahresmittel 2020 aber auf vergleichbare 2,4 %.
Spürbar höhere Ausgaben als vor Jahresfrist fielen im Berichtsmonat Destatis zufolge für Fleisch und Fleischwaren an, nämlich im Schnitt 3,5 %. Auch für Obst und Gemüse mussten die Konsumenten tiefer in die Tasche greifen; diese verteuerten sich gegenüber Januar 2020 um durchschnittlich 3,2 % beziehungsweise 3,1 %.

Die Preise für Energieprodukte lagen dagegen trotz der eingeführten CO2-Abgabe im Schnitt um 2,3 % unter dem Niveaus von Anfang vorigen Jahres. Leichtes Heizöl war um 13,0 % billiger, Kraftstoffe um 2,9 %. Dagegen mussten für Erdgas 2,0 % und für Strom 1,2 % mehr gezahlt werden. Insgesamt betrug die Inflationsrate im vergangenen Monat 1,0 %, nach minus 0,3 % im Dezember. Zuletzt waren die Verbraucherpreise in Deutschland im Juni gestiegen, und zwar um 0,9 %. AgE


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