Verdachtsfall in Potsdam nicht bestätigt

Der Verdacht der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein-Kadaverfund in Potsdam Groß Glienicke wurde durch das Nationale Referenzlabor nicht bestätigt. Durch umfangreiche, zusätzliche Untersuchungen des übersandten Schwarzwildkadavers konnte durch das Friedrich-Loeffler-Institut (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit) Afrikanische Schweinepest ausgeschlossen werden.
Verbraucherstaatssekretärin Anna Heyer-Stuffer, Leiterin des ASP Krisenstabs: "Ich bin sehr froh und erleichtert über dieses Ergebnis! Ich danke dem Tierseuchenbekämpfungsdienst des Landes Brandenburg für das schnelle und professionelle Handeln. Ich danke außerdem der Stadt Berlin, der Landeshauptstadt Potsdam und den umliegenden Landkreisen, die innerhalb kürzester Zeit alle notwenigen Vorbereitungen getroffen und damit gezeigt haben: alle sind auf den Ernstfall vorbereitet. Denn klar ist: die Afrikanische Schweinepest kann auch durch den Menschen über weite Strecken getragen werden. Wir müssen deshalb nach wie vor sehr wachsam sein, um eine Verbreitung des Virus aus mit der Afrikanischen Schweinepest infizierten Gebieten zu verhindern."

Der erste ASP-Ausbruch beim Schwarzwild war im Land Brandenburg am 10. September 2020 amtlich festgestellt worden. Insgesamt hat es nach Angaben des Sozialministeriums bis Ende vergangener Woche 463 positive Nachweise bei Wildschweinen in diesem Bundesland gegeben. Davon entfielen 288 auf den Landkreis Oder-Spree, 147 auf den Kreis Märkisch-Oderland sowie 28 auf den Landkreis Spree-Neiße. Zudem gab es in Sachsen bisher 17 ASP-Nachweise beim Schwarzwild, so dass sich die bundesweite Zahl der infizierten Wildschweine auf 480 addiert.


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