Zahl von ASP-Ausbrüchen in Betrieben deutlich gestiegen

Die Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Polen nehmen kein Ende. Nach Angaben der Obersten Veterinärbehörde wurden in der vergangenen Woche insgesamt 14 neue Fälle der Seuche in Tierhaltungen bestätigt. Das Krankheitsgeschehen konzentrierte sich dabei auf die Wojewodschaft Lublin im Osten des Landes; allerdings waren auch Betriebe in umliegenden Landesteilen betroffen. Wie den Berichten zu entnehmen ist, handelte es sich zuletzt meist um Halter mit wenigen Tieren.
Fachleute sind dennoch beunruhigt, da die Entwicklung in diesem Jahr wesentlich dynamischer abläuft als 2019. Während im gesamten vergangenen Kalenderjahr insgesamt 48 ASP-Ausbrüche in Betrieben mit Hausschweinen verzeichnet worden waren, sind bis Anfang August dieses Jahres bereits 41 Fälle gemeldet worden - der Großteil davon allein in den vergangenen zwei Wochen. Dabei mussten in diesem Jahr nach etlichen Krankheitsfällen in Großbetrieben insgesamt fast 44 000 Schweine im Rahmen der Seuchenbekämpfung gekeult werden, während bis Ende 2019 „nur“ gut 35 000 Nottötungen vorgenommen wurden. AgE


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