Erdbeerernte geht um mehr als 40 Prozent zurück

Die diesjährige Erdbeerernte in Nordrhein-Westfalen ist erheblich kleiner ausgefallen als 2019. Wie das Statistische Landesamt in Düsseldorf gestern anhand vorläufiger Ergebnisse der Gemüseerhebung mitteilte, wurden im Freilandanbau insgesamt 15 509 t Erdbeeren gepflückt; das waren 41,4 % weniger als im vergangenen Jahr. Die unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen einschließlich Gewächshäusern eingebrachte Erdbeermenge belief sich auf 5 049 t; im Vergleich zu 2019 war das ein Minus von 37,8 %.
Einer der maßgeblichen Gründe für die geringe Ernte ist den Statistikern zufolge die gegenüber 2019 verkleinerte Anbaufläche. Die Erdbeerproduktion im Freiland wurde von den Landwirten um 17,7 % auf 1 835 ha eingeschränkt. Unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen einschließlich Gewächshäusern wurden auf 369 ha Erdbeeren produziert; gegenüber 2019 war das ein Rückgang um 16,2 %. Negativ auf das Erdbeeraufkommen wirkten sich laut Landesamt aber auch die Nachtfröste während der Blüte Anfang Mai sowie die trockenen und heißen Witterungsbedingungen zu Beginn der Vegetationsphase aus. Zudem konnten wegen fehlender Erntehelfer nicht alle Erdbeerflächen abgeerntet werden.

Kleiner als 2019 fiel in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen auch die Spargelernte aus. Nach Angaben der Düsseldorfer Statistiker lag die insgesamt vom Feld geholte Menge an Spargel mit 18 619 t um 16,6 % unter dem Vorjahreswert. Zwar hatten die Spargelbauern ihre Anbaufläche um 7,4 % auf 4 195 ha ausgedehnt; allerdings konnten auch hier wegen fehlender Erntehelfer nicht alle Anbauflächen komplett abgeerntet werden. AgE


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