Schlachtschweinepreis bleibt unverändert

Die Vermarktung von Schlachtschweinen gestaltet sich alles in allem normal. Trotz des Feiertages in der neuen Woche scheinen sich keine nennenswerten Überhänge aufzubauen. Thema Nr. 1 bleibt weiterhin die Afrikanische Schweinepest in Belgien. Zusätzlich stockt der Ferkelhandel mangels Nachfrage der Mäster regional extrem stark.

Auch wenn der Handel mit Schweinefleisch sich scheinbar zunehmend wieder normalisiert, wird unterschwellig immer noch von Preisdruck berichtet. Dies betrifft die sogenannten industriellen Großverkäufe. In der Gesamtkalkulation zwischen den aktuellen Schlachtschweinepreisen und den Erlösen im nationalen und internationalen Fleischhandel gibt es aus Sicht der Schlachtereien und Zerleger immer noch Nachholbedarf.

Koteletts und Nacken haben werbebedingt im Lebensmitteleinzelhandel einige Nachfrageimpulse erhalten. Mit dem Monatswechsel und dem Feiertag in der nächsten Woche ist der Mengenabfluss am hiesigen Markt einigermaßen zufriedenstellend. Knackpunkt ist weiterhin das relativ große Aufkommen an Schweinen sowie Schweinefleisch in Deutschland und in der EU.

Zusätzlich ist der Handel aktuell stark von Verunsicherung und von Tagesgeschäften geprägt. Die Bereitschaft längerfristige Kontrakte im Handel abzuschließen ist von Seiten der Käufer schwach. (AMI)


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